Vernetzt, verletzt?

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Die Europäische Union ist ein Beispiel der Vernetzung von mehreren Nationen. Doch wo liegen die Chancen unserer Vernetzung und welche Fragen muss sich die EU in Bezug auf die Sicherheit der Bürger stellen?

Wir bewegen uns über die Staatsgrenzen hinweg, ob als Touristen, Geschäftsreisende oder Migranten. Wir verbinden unsere Welt, wobei das Internet und die moderne Kommunikation uns helfen, diese Vernetzung aufrecht zu erhalten. Durch diese neuen Möglichkeiten können wir Informationen global austauschen und so auch viel schneller handeln.

Wir leben in einer Welt voller Netzwerke, ob Strassen, Pipelines, Flugrouten oder Satelliten- wo uns einst Grenzen gesetzt waren, befinden sich jetzt Stellen, die die einzelnen Nationen miteinander verbinden.

Die EU ist somit ein Paradebeispiel der Globalisierung und Vernetzung geworden. Märkte schließen sich zusammen, unsere Wirtschaft wird gestärkt. Die Hochschulen Europas arbeiten immer enger miteinander, wir haben die Chance auf eine grenzenlose Ausbildung. Das Internet gibt uns die Möglichkeit der persönlichen Vernetzung zu Freunden.

ÜBERWACHUNG ODER SICHERHEIT?

Ein wichtiger Punkt der bei diesen laufenden Erweiterungen und Erneuerungen

auftaucht, ist der der Sicherheit. Es stellt sich aber auch die Frage, wo die Grenze der Sicherheit liegt und die der Überwachung beginnt. Ist es schon Überwachung, wenn der Staat weiß, an

wen ich mein Geld überweise? Ist es in Ordnung, wenn man mich am Flughafen scannt und meinen biometrischen Fingerabdruck im Reisepass prüft? Können Freiheit und Sicherheit problemlos miteinander einhergehen?

Die Befürworter der staatlichen Überwachung sind der Ansicht, dass die Anzahl der Straftaten, wie Vandalismus in der U-Bahn oder rassistische Äußerungen in Blogs zurückgehen würden. Denn wer nichts zu verbergen oder zu verheimlichen habe, der sollte auch kein Problem mit Kontrollen zur eigenen Sicherheit haben. Die Gegner aber befürchten, dass die Macht sehr leicht ausgenutzt werden könne und so die Privatsphäre verletzt würde. Die Kriminalität allerdings würde dadurch nicht wirklich reduziert werden, sondern eher auf andere unbewachte Ort verschoben.

Aus diesen Gründen beschäftigt sich die EU systematisch mit dem Datenschutz um eine sichere Kommunikation und Vernetzung zwischen den 495 Millionen EU-Bürgern zu gewährleisten.

„Jedermann hat Anspruch auf Achtung seines Privat- und Familienlebens, seiner Wohnung und seines Briefwechsels.“ So die Europäische Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten.

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