Das Herz und der Motor

Damit zwei Tage SIMEP reibungslos über die Bühne gehen, braucht man mehrer Monate Vorbereitung und einen guten Überblick. Das ist Franziska „Franzi“ Porst.

Für die Teilnehmer ist das SIMEP ein Projekt das zwei Tage in Anspruch nimmt. Wie viele Tage hast du für das Projekt in Anspruch genommen?

Die ersten Vorbereitungen hatten wir ja schon im April. Das wirklich intensive Arbeiten an der Simep, begann aber schon vor fünf Monaten. Sehr viel Zeit kostet nämlich das anschreiben der Redner, von den Fraktionen die ja kommen sollten. Das ist total kompliziert, weil wir ungefähr sechs bis sieben Mal in den Büros anfragen mussten, bis die ganze Sache dann auch wirklich in Ordnung ging.

Zur Organisation kommen dann auch die ganzen Kleinigkeiten dazu, wie eben die Feinarbeit mit den Anmeldungen. Zuerst muss die ja mal verschickt werden und dann wird bei der Anmeldung auch oft etwas vergessen, wo du dann immer wieder nachfragen musst.

Zum wievielten Mal bist du bei der SIMEP dabei?

Das ist mein erstes SIMEP (lacht). Schon erstaunlich. Von dem her ist ja alles relativ neu für mich. Am Anfang dachte ich es sei total einfach alles zu entwickeln, aber nach und nach bemerkte ich dann wie komplex doch die ganze Geschichte wirklich ist. So gegen Ende der Planung wurde es ja dann richtig stressig.

Mit welchem Gefühl hast du heute das Gebäude betreten?

Als ich rein ging, hab ich mir eigentlich wenig gedacht. Ich war total beschäftigt, mit der Koordination und dass alles am Anfang klappt und auch fertig wird. Davor war ich noch im Büro die letzten Sachen holen. Da habe ich schon die Vorfreunde gespürt und nervös war ich natürlich auch ein wenig. Man macht sich ja Sorgen ob alles hinhaut, so wie man sich das denkt, aber ich hatte ein gutes Gefühl.

Was glaubst du, sind die Beweggründe der Teilnehmer, da mit zu machen?

Von den Motivationsschreiben habe ich erfahren, dass viele der Teilnehmer schon politisch in einer Partei aktiv sind. Viele andere haben ein Auslandsaufenthalt gemacht und interessieren sich allgemein für das Thema EU. Dann haben wir auch viele Teilnehmer die so etwas einfach einmal ausprobieren wollen, wie das ist vor einer versammelten Menge zu sprechen und Debatten zu führen. Auf jeden Fall ist das auch eine total neue Atmosphäre, die wir hier bei dem SIMEP bieten können.

Auf was hast du dich am meisten gefreut?

… auf die Plenardebatte. Darauf habe ich mich schon total gefreut. Ich finde es auch echt toll, dass wir am Ende des SIMEPs diese Talkrunde sehen können, die ja von TV-Berlin ausgestrahlt wird. Es muss auch sicher spannend für die Teilnehmer sein, die diese Elefantenrunde dann machen. Muss auf jeden Fall total aufregend sein, wenn dann das Ganze mit dem Studio und der Maske auf sie zukommt.

Franzi und SIMEP 2010?

Überraschenderweise hat man mich schon gefragt ob ich nicht auch das nächste SIMEP vorbereiten möchte. Ich würde es total gerne noch einmal machen, weil man so viel lernt und gleich so viele Verbesserungsvorschläge findet. Wenn man das ja einmal selber geplant und dann live miterlebt hat, dann kann man das zweite Mal viel besser planen. Aber wenn ich die SIMEP nächstes Jahr wieder machen würde, da müsste ich mir wieder fünf Monate frei nehmen. Irgendwann einmal brauche ich ja aber auch Zeit zum studieren. Aber als Helfer würde ich nächstes Jahr total gerne wieder mitmachen.

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